Der Aufbruch (Kapitel 1. Seite 2. Version 0.1)

Adam Green verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf Reisen. Er wählte mit Bedacht  seine Tätigkeit immer danach aus, welche Reisen sie ihm ermöglichen konnte. 

Er lockerte seine Krawatte. Neben ihm ergossen sich die Regentropfen, zogen Schlieren über die Scheiben, lösten sich und verloren sich hinter ihm. Es war so früh am Morgen, dass die Straßen noch frei waren. Nur vereinzelt überholt sie ein anderer Wagen. Sie umkreisten die Stadt, der Fahrer wählte geschickt Umgehungen, und Adam bewunderte wieder dieses vielschichtige Bild, das New York aus der Ferne bieten konnten. Eine Stadt, die an jeder Stelle zeigte, wie modern und gebunden an sie anihrer Geschichte war.

Er betrachtete New York nicht als Heimat. Sie war ein Aufenthaltsort. Hier lebte Martha und sein Sohn. Er jedoch war ein Reisender. Sie hatten sich sehr früh geeinigt. Es war kein bewusster Tausch, doch irgendwann wurde es ihm klar. Wohlstand gegen Freiheit. Ein Arrangement, mit dem sie beide zu leben gedachten. Sie hatte Freundinnen, ein Leben das er nicht teilte. Menschen um sich, die ihm fremd waren. Und er begann diese Partys zu hassen, auf denen er immer und immer wieder erklären musste, was sein Job war. Und er log und lachte, und lachte und log, und keiner wußte, wem er letzte Nacht die Waffe an die Schläfe gehalten hatte. 

Der Verkehr verlor seine Flüssigkeit, Ampeln kamen ins Spiel, es ruckelte, sie standen, sie fuhren, der Fahrer fluchte leise vor sich hin, sah nach hinten und Adam lächelte unbewusst. Es war seine Art, die Umgebung zu klären, allen ein gutes Gefühl zu geben. In den Raum kommen, lächeln, etwas lauter reden, alle begrüssen, offen sein für die Witze, selbst wenn sie keine waren und auch der Taxifahrer hatte verdient sich wohlzufühlen.

Es war bereits die dritte Ampel und er starrte mißmutig vor sich hin. Martha hatte alles selbst organisiert. Sie war gut darin, zu organisieren. Sie tat alles, was getan werden musste, in seiner Abwesenheit. Sie war eine wunderbare, selbständige Frau. Seine Liebe war eine Mischung aus Anstand, Respekt und der Ahnung, dass er sowieso niemand besseren finden würde.

Martha liess er zurück und sie regelte alles vertrauensvoll. Liebe, so dachte er, war auch Verlässlichkeit. Es geschah, wie es geschehen musste. Die Wehen traten ein. Martha hatte die Tasche geschnappt, den Beeper aktiviert, die Nachricht losgeschickt. Und sie erreichte ihn mitten in der Sitzung. 

Kein Tag ohne Sitzung. Egal wo er war. Er lehnte sich zurück. Sie hatten sich angestarrt, über den Schreibtisch hinweg.

“Tatsächlich müssen wir damit rechnen, dass die Welt sich wandeln wird. Wir arbeiten eng mit Organisationen zusammen, die sich nicht beschränken auf das was wir wissen.”

Noch hatte er die Fotos in der Hand. Unscharfe Schwarzweissbilder, viel von einem Rätsel und ihre Thesen in keiner Weise unterstützten.

“Ich sehe da, verdammt noch mal, überhaupt nichts. Der Bursche lacht mich doch aus. Ihr habt es gesehen. Oder?”

Es trennte sie nur eine Mauer vom Verhörzimmer. Und offiziell gab es weder diesen Raum, noch das Zimmer, noch Gefangene. Ein normales Bürogebäude, in einem Baustil aus der Jahrhundertwende, nachträglich mit einer Tiefgarage ausgestattet, und einem Fahrstuhl, der lautlos nach oben gleiten konnte und dabei keinen Schall aus dem Innneren transportierte. Chicago sollte es sein. Niemals Washington. In Washington war schon zuviel. Es gab keinen Auftrag, keinen Schutz, keine Beteiligung irgendeiner Regierung, nur eine Ahnung und der jagten sie schon wochenlang hinterher. Adam saß am Tischende und sortierte die Fotos immer wieder neu vor sich. Sie ergaben keinen Sinn.

“Kein Mensch kann hier ein Gesicht erkennen. Und wenn, was sagt uns das? Fremde Männer haben sich an einem fremden Ort getroffen. Vielleicht spielten sie zusammen Backgammon oder sahen sich ein Footballspiel an. Vielleicht veranstalteten sie ein Barbecue, verdammt. Himmelherrgottnochmal, bringt die Quelle hierher. Ich will die Quelle. Ich kann hier überhaupt nichts machen.”

“Die Quelle will nicht genannt werden. Wir können uns nicht auf sie berufen.”

“Ihr seid wirklich gut, ihr wollt das ich die Scheisse aus dem Typen raus prügle, aber ich habe nichts. Nicht, was ihn irgendwie beeindruckt. Ihr habt einen Bauern aus einem Land entführt, dessen Namen wir nicht mal aussprechen können, und behauptet, er wolle die Welt ändern. Wie? Verflucht, mit seinen Schafen ? Schaut euch den Typen an.”

“Die Akademie lag bisher mit ihren Behauptungen ziemlich richtig. “

“Ah, die ominöse Akademie steckt dahinter. Männer, die auftauchen, wenn wir sie nicht brauchen, die genau dort sind, wo wir sie nicht mal ansatzweise vermuten. Und die immer einen Tipp zum Thema Weltuntergang haben. Es gibt nichts, aber auch rein gar nichts, was sich in unseren Akten zu dem Verein findet, aber ständig schmeisst mir jemand Spuren auf den Tisch, die ich nicht mal ansatzweise beurteilen kann. Und das hier, das ist der Hammer. Mir diesen Burschen in eine Zelle schmeissen, der mich anschaut als sei ich der leibhaftige Teufel. Wenn ihr einen Feind wollt – jetzt habt ihr einen. Wenn ihr ihn tötet, dann seid ihr das Problem vielleicht los, aber dann macht euch darauf gefasst, aus der Nummer nicht mehr raus zu kommen. Keine Chance.”

In Chicago war der Mann immer noch in Ketten. Am Tisch gefesselt. Irgendjemand saß ihm gegenüber. Jemand, der natürlich seine Sprache nicht verstand. Der Mann war bärtig, hatte dunkle Augen, eine sonnengebräunte Haut. Er sah soviel älter als er war. Sie wirkten wie Greise, dachte Adam, dabei hatten sie noch nichts von der Welt gesehen, außer, dass was sie dem Land abrangen. Der Mann würde da sitzen, bis Adam wieder zurück kam. Sie warteten auf Adam, solange es sein musste. 

Er hatte nicht aufgepasst. Sie befanden sich auf irgendeiner Hauptstrasse. New York war eigentlich einfach, aber das Licht diffus, der Regen immer dichter, und da war nichts zu erkennen, was ihm bekannt vorkam. Die Straße schien frei, das Taxi beschleunigt. Es dauerte schon zu lange, das Taxameter war ausgeschaltete. Die Fahrt vom Flughafen hatte eine Pauschale, da gab es nicht soviel zu verdienen. New York gab es immer zum selbe Preis.

Texte für die Ewigkeit

Bei der Betrachtung einer Sprache und ihrer Verwendung geht es immer auch um die Zeit, in der sie verwendet wurde. Sprache und die Moral, die dahinter steht, ist abhängig von Moden, Strömungen, Ideen und den Verbrechen einer Generation. Diese Verbrechen können stilistischer Natur sein oder eben das, was man hinter diesem Begriff vermutet.

Der Umgang mit der Sprache offenbart, ob die die sie verwenden, sich einer Verantwortung stellen oder ihr entfliehen. Ob sie diese überhaupt empfinden oder ihnen die Wirkung auch im Hinblick auf die Zukunft egal ist.

Die Lebensdauer eines Textes kann unendlich sein. Aber das natürlich nur, wenn der Bekanntheitsgrad diese Zeitspanne trägt. In den meisten Fällen, bei dir, bei mir und bei Millionen anderer Menschen gibt es große Chancen, dass wir in zwanzig Jahren nicht einmal mehr wissen, dass wir diesen Text geschrieben haben. Geschweige den, dass es irgendjemand anderes weiß.

Aber wer sagt schon, dass es uns nicht so geht, wie vielen anderen Autor*innen und das Internet (oder was immer darauf folgt) spült die Untaten einer ungestümen Jugend wieder hoch. Taten, zu denen wir uns nie freiwillig bekennen würden, weil sie mehr über uns verraten, als uns im Nachhinein lieb ist.

Dieses Gefühl, einen Text, ein ganzes Buch, hinaus in die böse Welt zu schicken, kann unbeschreiblich kribbelnd, aufregend, aber auch verstörend sein. Und es kommt gar nicht so selten vor, das genau diese Frage irgendwann auftaucht: Wie werde ich diesen Text wieder los?

Es gibt die Urfassung, die erste Version, die irgendwo gelandet ist. Die digitale Welt ist eine verteilte Welt. Was auch immer auf einem Stick oder auf einer Cloud ist hat schon ein halbes Dutzend Kopien erzeugt, ohne dass man es weiß. Backups, Archive. Die eigenen, die des Providers, die eine automatisierte Software erzeugt. Und sobald ein File in einem Mail liegt, auf einem anderen Rechner landet, beginnt die Zahl der Kopien unüberschaubar zu werden.

Wie , zum Teufel, wird man Jugendsünden wieder los? Science Fiction-Romane, die physikalischer Nonsens sind. Fantasy-Schinken, die eine Variante eines beliebten Themas sind, Liebesromane, die unecht wirken und Sex enthalten, den man nie erlebt hat, Abenteuergeschichten, die holterdipolter Höhen und Tiefen ohne Schweiß und Tränen überwinden, Superhelden-Storys mit Babes und Muskeln…

Die Liste ist unendlich. Und ein jeder hat ein eine Platte mit Versuchen, Skripte, die eigentlich gelöscht sein sollten, Ideen, die wieder aufgegriffen gehören. Aber macht ihr euch Gedanken darüber, ob ihr in zehn, zwanzig Jahren noch zu dieser Sache stehen könnt, oder sind zehn,zwanzig Jahre eine unvorstellbar lange Zeit und euch sowieso egal? Wählt ihr ein Pseudonym für die Jugendsünden? Haber ihr mehrere Pseudonyme?

Denn was spricht dagegen, dass man für jeden Anlauf einen neuen Namen wählt. Heute sein Glück in einem schlüpfrigen Genre probiert, morgen die dramatische Serie veröffentlicht und übermorgen klitzekleine Kinderbücher schreibt?

Die Frage basiert auf zwei Überlegungen: Sehr ihr euch jetzt in der Verantwortung, mit einem Talent oder einem gelernten Handwerk das Beste zu machen – dann steht ihr euch vielleicht selbst im Weg, oder ergreift ihr jede Chance, haut das Zeug raus, so lange es gekauft, geliebt, gelesen wird und rechnet mit der Vergesslichkeit zwischen ein paar Hunderttausend Veröffentlichungen im Jahr?

Ich gestehe, dass ich zwischen all den Versuchen, die ich gelegentlich ins Netz schmiss, oft unter Pseudonymen und bei den Beteiligungen an Anthologien hin und wieder froh war, dass alles vergessen wird, wenn man es nicht beständig an die Öffentlichkeit zerrt. Im Spuren verwischen bin ich mittlerweile recht gut. Aber wie haltet ihr es damit?

Liebe Grüße

Andreas

Wie schreiben in diesen Zeiten?

Der Versuch alle Themen zu übersehen, die aktuell in der Diskussion sind, ist wahrscheinlich schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Was gerade noch klappen dürfte, aber das Leben auch nicht reichhaltiger macht, ist eine Verweigerung sich mit Dingen zu beschäftigen, die auf Twitter oder in den Nachrichten bewegen.

In meinem persönlichen Umfeld wird Twitter keine große Bedeutung zugestanden, obwohl natürlich Nachrichten aus diesem Dienst entstehen, aber auch vermehrt daraus zitiert wird. Sieht man die Bedeutung Twitters also außerhalb der Plattform, dann ist es wahrscheinlich der größtmögliche Multiplikator, den man sich vorstellen kann. Im Positiven wie im Negativen sind die Themen, die heute auf Twitter besprochen werden (oder „trenden“) spätestens morgen in den Nachrichten. Faktisch versuchen sich die redaktionell betreuten Plattformen sehr schnell all das aufzugreifen, was die Twittergemeinde bewegt. Und es funktioniert.

Es ist noch nicht so ganz raus, ob dieses nun das Utopia ist, also eine Demokratisierung der Publizierung bedeutet, oder ob es das genaue Gegenteil ist. Was wir jedoch spüren, das ist – ebenfalls im Guten, wie im Schlechten – die Macht der Wörter und ihrer Bedeutung. In den sozialen Medien ist es sehr normal Dinge und Aussagen auf die Goldwaage zu legen, die früher vielleicht im Strom der Nachrichten untergegangen wären. Es gab keine Plattform, die so schnell Gleichgesinnte zusammen bringt, und eine zeitnahe Welle auslöst, die gleichzeitig ein Gemeinschaftsgefühl auslöst. Das kann, ohne es jetzt endgültig bewerten zu wollen, erschreckend und beflügelnd sein. Es kann zur Vorsicht gemahnen oder Trotz auslösen.

Menschen meiner Generation (und ich meine damit all jene, die in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts oder davor geboren wurden) sind mit den starken, prägenden Begriffen wie z.b. Gleichberechtigung groß geworden, haben aber auch den Widerstand dagegen erlebt, der es schaffte positive besetzte Begriffe abzuwerten. Galt „politische Korrektheit“ einst als sinnvolle Sprachkorrektur, die versuchte abwertende Begriffe nicht nur ins Bewusstsein bringen, sondern auch als dem täglichen Umgang zu tilgen, so wurde es bald ein Synonym für gut gemeinte Zensur. Und diese Betrachtung war unabhängig von der politischen Richtung.

Ich bin mit Klaus Kinski, Bukowski und Henry Miller aufgewachsen. Eric Jong, Anaïs Nin und Mika Waltari, aber auch Johannes Mario Simmel gehörten zu den Autor*innen meiner Jugend. Ich fand das Chaos, den Widerspruch, die unmöglichen Sichtweisen, die deftige Sprache, das Überschreiten der Grenzen und das Teilhaben an Welten, die mir authentisch vorkamen, grundsätzlich gut. Ich bin mir nicht sicher, ob mich davon irgendetwas geprägt hat, oder mir mein Weltbild formte. Das ist aus der eigenen Sicht schwer zu sagen. Die Menge, die ich früher las, war um einiges größer, als das , was ich heute an Belletristik lese.

Henry Millers Bücher waren zeitweise verboten. Charles Bukowski war es grundsätzlich egal, ob er gehasst oder geliebt wurde. Hauptsache man sprach über in. Anaïs Nin  schrieb ihre Erotika gegen Geld und hatte das Gefühl sich dabei zu prostituieren. Sie übertrieb maßlos, schrieb Szenen, die verstören sollten und Handlungen, die sie selbst wahrscheinlich nicht mal erleben wollte. Ähnlich war es in dem Werk „Opus Pistorum“ von Henry Miller, das sich nahtlos in diese Zeit einfügen lässt. Wie in einer Enzyklopädie versuchte er in einem Stakkato alle Spielarten, die ihm bekannt waren, einzubringen. Und einiges davon wäre auch heute – würde das Buch nun erscheinen – das, was man klassisch einen Skandal nennen würde. Gemessen an der Tatsache, dass sein Name in den Diskussionen nicht wirklich auftaucht, gehe ich davon aus, dass er zu einer Generation geht, die heute nicht mehr als bedeutungsvoll erscheint.

Denn, und das wird im Nachhinein wie ein Widerspruch wirken, die Tabubrecher von einst, die heute noch wegen ihren literarischen Qualitäten geschätzt werden, wirken jetzt nicht nur antiquiert, politisch-inkorrekt und vielleicht kritikwürdig, sie wurden gleichzeitig auch rechts und links medial überholt. Mit dem Bemühen auf die gesellschaftliche Wirkung der Sprache hinzuweisen, und die Manifestation in Begriffen aufzuzeigen, hat sich zeitgleich – ohne das es unbedingt in einer wirklichen Abhängigkeit stehen muss – eine Kultur entwickelt, die so präsent ist, dass es normal erscheint, wenn in Songs Wörter gebraucht werden, die aus einer Kultur der Unterdrückung stammen. In Film und Comics wurden in den letzten Jahrzehnten, erst testweise, dann mit erstaunlichem kommerziellen Erfolg, Grenzen in Darstellung und Aussprache aufgeweicht, die in den Siebzigern Entsetzen ausgelöst hätten.

„Punisher“,“Deadpool“,“Narcos“,“Walking Dead“, „The Boys“ wären ehedem weder als familientaugliche Serie, noch als Kino dieser Klasse angesehen worden. Heute handelt es sich dabei um eine Merchandising-Maschine, die die Logos dieser Produkte auch auf Strampler druckt. Und das alles, während gleichzeitig darüber diskutiert wird, wie Geschlechts-,Bevölkerungs- und andere Gruppen gleichwertig ernst zu nehmend präsentiert werden können.

Diese sehr komplexe und verwirrende Situation ist nicht gerade befreiend, sondern fordert im Grunde zu einer Stellungnahme heraus. Sie führt zu Statements, die sich als schädlich erweisen, oder zu Handlungen, die nicht durchführbar sind. Sie schlägt sich nieder in der Kunst, zuerst in der bildenden, aber dann auch in der Literatur. Soll heißen, dass ich mich frage, ohne das Auflösen zu wollen: Wie schreibt man heute?

Man mag es nachdenken oder Schere im Kopf nennen. Die Betitelung eines Zustandes, mit dem sich alle heute auseinandersetzen müssen, ändert nichts daran, dass es Teil einer Haltung sein wird, an der man gemessen wird. Es gibt die ersten Romane, die bewusst damit werben, sich jeglichem Zeitgeist zu entziehen. Was ja Quatsch ist, denn auch wenn man einfach nur dem Zeitgeist seiner Sozialisation nachhängt, ist es halt trotzdem ein Zeitgeist.

Gleichzeitig gibt es das Bemühen in Romanen ein Bewusstsein widerzuspiegeln, dass möglichen gesellschaftlichen Veränderungen gerecht wird. Obwohl ich mir auch hier nicht sicher bin, ob diese Veränderungen wirklich stattfinden, oder aktuell nur mit kommunikativen Mitteln überdeckt und kaschiert werden.

Ich bediene mich gerne Klischees. Klischees sind Vorurteile. Die richtige Statistik wird sie vielleicht unterstützen, aber das besagt nicht, dass sie auf einer Wahrheit beruhen, jedoch treffen sie auf fruchtbaren Boden. Wenn ich Terrorismus z.b. beschreibe, und es für die Handlung egal ist, macht es dann Sinn sie Land XY zuzuordnen, nur weil wir heute das Bild eines Terroristen mit einer bestimmten Region zu besetzen bereit sind?

Ich weiß, keine Region ist frei von Terrorismus, aber wir wissen alle, dass anhaltende Konflikte zu seiner Entstehung und Verbreitung beitragen. Und wie in fast allen aktuellen Filmen wäre es leicht eine Kriegsregion und ihre Einwohner zu nutzen. Wir alle wüßten schlagartig, was gemeint ist, das Bild würde funktionieren, und man käme damit klar.

Nur, trage ich damit dazu bei, dieses Bild auf Dauer zu festigen und zu manifestieren?

Wenn ich mich dieser Frage stelle, und ihre Beantwortung steht noch offen, dann fällt Schreiben sehr, sehr schwer. Wie also geht man damit um?

Und das war gerade nur ein Beispiel. Es geht um Sex, Gewalt, Gleichberechtigung, ethnischer Zugehörigkeit und vor allem um Gerechtigkeit.

Kochrezept für spannende Geschichten

Liebe Leser*innen,

eine der Themen, mit den sich wahrscheinlich jede Autor*in beschäftigt, ist die Frage, was von Seiten der Lesenden eigentlich erwartet wird. Das unbekannte Wesen sitzt direkt vor den gedruckten Seiten und offenbart keine Wünsche. Dabei wissen wir selbst, was uns fesselt. Spannung und Spielraum. Die Spannung muss sich sehr schnelle aufbauen. Es muss sehr bald Fragen geben, die unbeantwortet sind.

Gleichzeitig benötigt es eine Handlung, die sich steigert und verdichtet. Wenn ich die Unterhaltungsliteratur anschaue, aber auch Filme, dann ist der Einstieg heute sehr frontal, gehetzt und erfolgt mit einem großen Knall in den ersten Sekunden. Als gäbe es keine Zeit mehr, die Figuren und Protagonist*innen vorzustellen. Es passiert viel, oft mehr als sich im Rest der Geschichte abspielt, und erst danach folgen Erklärungen. Manchmal wird die Zeit nochmal zurückgedreht. Im Grunde ein übler Trick, den darin offenbart sich eine Schwäche, die die lineare Erzählweise verbietet und vor allem traut man sich anscheinend nicht, die Geschichte leise und ruhig zu beginnen. Damit dann die Spannung zu steigern. Denn auch das gab es mal. Die Geschichte, die eine beeindruckende Gewöhnlichkeit mit ausufernder Langeweile präsentierte, nur um dann das Grauen schleichend einzuführen bis es in einer Eskalation zerplatzte.

Es gibt also kein wirkliches Kochrezept für spannende Geschichten, aber es gibt eine Empfehlung das Handwerk so gut zu lernen, dass es möglich ist, zu variieren. Wer großen Autoren folgt, wird erkennen, dass sie zumeist ein Schema entwickeln, dass es ihnen erlaubt, jedes Thema in einer ähnlichen Verfahrensweise anzugehen. Das ist erlernbar. Aber wie viel beeindruckender ist es, dieses Schema immer mal wieder in Frage zu stellen und es auch mal in der anderen Weise zu probieren.

Sollte ich hier jemals ein solches Kochrezept schreiben, so würde ich bitten, dass ihr mich Lügen straft und beweist, wie unnötig es ist.

Merci.

Andreas

Keine Werbung für diese Seite, keine auf dieser Seite und keine fremden Cookies

Normalerweise versuche ich neue Seiten immer in allen sozialen Medien bekannt zu machen. Ich poste auf Instagram, Twitter etc. Updates, präsentiere die URL so oft wie möglich, mache darauf aufmerksam, achte auf meine Hashtags und versuche im groben Rahmen alles SEO-tauglich zu machen. Ich bin darin mäßig gut und absolut nicht kompromissbereit.

Auf dieser Seite soll es jedoch anders laufen. Ich mache sie nicht bekannt, mache keine Werbung dafür, zeige sie nicht prominent, füge so wenig wie möglich Plugins ein, vermeide alle Cookies, weigere mich zu Kooperationen und setze keine Links zu anderen Seiten. Ich mache weder die Suchmaschinen darauf aufmerksam, noch bemühe ich mich um eine Erhöhung der Relevanz.

Diese Seite braucht sehr viel Zeit um sich zu entwickeln, sie braucht die Ruhe, um einen Faden zu finden, die Geschichte zu formen, aber sie braucht vor allem viel Überarbeitung. Dabei darf jeder zuschauen, jeder darf und soll es kommentieren. Und ich freue mich, wenn ihr dabei seid. Vor allem wenn wir in Kontakt kommen, wenn ich Fragen beantworten kann, und sehe das es euch gefällt.

Aber ich gönne mir den Luxus eines öffentlichen Schreibtisches, der in der Masse der möglichen Projekte untergeht. Wer näher kommt, kann was entdecken, aber wenn das nicht passiert, wenn alles ruhig läuft, und das Projekt größer und fetter wird, dann kann ich die Fehler korrigieren, den Plan auswälzen, mir Zeit lassen und euch immer tiefer mit rein nehmen. Kein Stress.

Es wird keine Newsletter geben, keine Twitter-Nachrichten zu dieser Seite, das Design wird bewusst konservativ bleiben, die medialen Inhalte sind zurückhaltend. Ein paar Bilder, damit es angenehmer aussieht, und das war es auch schon. Niemand wird eine Abbildung der Protagonisten sehen. Sie werden beschrieben, das wars. Die Handlung wird nicht abgebildet, die Geschichte soll aus sich selber leben und welches Bild auch immer produzieren. Viel Spaß damit und viele Grüße von hier nach dort. Meldet euch mal.

Andreas

Der Aufbruch (Kapitel 1. Seite 1. Version 0.1)

Dan Heinlein war der durchschnittlichste aller Träumer. Kaum dem Kinderwagen entwachsen, wurde ihn schon ein Geschwindigkeitsrausch zuteil, der es ihm erlaubte, den wichtigen Dingen keine Bedeutung mehr bei zu messen.

Sein Onkel schnallte ihn auf den Nebensitz, strahlte ihn an, sprach unverständliche Worte, aber lachte. So lachte Dan zurück.

Und die Scheibenwischer tanzten ein wildes Spiel in all der Flut, die sich über sie ergoß. Der Onkel fuhr mit einem Lächeln auf den Lippen, blinzelte in die Lichter und erfreute sich daran, mit seinem Neffen durch die Nacht zu fahren. Es war in den frühen Morgenstunden. Und Dan sollte kein Einzelkind mehr bleiben. 

Martha Landbilt lag mit Wehen in einem viel zu großen Krankenhaus in New York. Die Verwandten macht sich auf zu ihr zu eilen. Eine Telefonkette hatte fast alle erreicht. Es war ein Lachen und eine Aufregung. Auch ihr Mann, Adam Green, saß schon in einem Taxi, und sah die dunkle Silhouette, dieses Lichtermeer der Großstadt auf sich zukommen. Er war der Vater, und wußte seinen Sohn in guten Händen. Im Flughafen hatte er einen Strauß gefunden, der auf der Rückbank neben ihm lag. Er sah kurz darauf, versank zurück ins Polster. Auf dem Armaturenbrett stand die kleine Statue eines indischen Heiligen, der mit dem Kopf wackelte, wenn sie über die Unebenheiten fuhren. Zum Geruch des Meeres mischte sich der Duft der Stadt. Sie kam näher.

Alle wollten sie dabei sein. Deswegen hatte Claus Landbilt, den kleinen Dan aus dem Bettchen gehoben, ihn frisch gewickelt, in das Superman T-Shirt gesteckt und auf dem Beifahrersitz festgezurrt. Sie hatten gestern alle viel gefeiert, das Feuerwerk angesehen, und gehofft, dass Martha ihre Tochter noch am 4 Juli bekommt. War nicht der Fall. Es klappte nie etwas. Selbst wenn fest daran geglaubt wurde. Claus steuerte das Auto wie ein Schiff durch die Fluten. Die ersten Pendler schossen an ihm vorbei, versuchten aus den Rändern der Stadt ihr Zentrum zu erreichen . Lange bevor die Straßen sich verstopften.

„Du wirst ein Schwesterchen bekommen.“ Frohlockte Claus, und seine Stimme klang wie immer viel zu hoch. Er spürte noch etwas von dem Bier des gestrigen Abends, aber es hob seine Stimmung, und er mochte seinen Neffen, strahlte ihn an, wie der Mond, der noch über dem Fluss hing und die Stadt beschien. Viele hatten sich noch frei genommen, um den Morgen mit der Familie zu verbringen. Auch Claus, immer noch ohne Familie, und schon in den späten Zwanzigern, wollte heute nicht zur Arbeit gehen. Er hatte alle Termine gestrichen, seine wichtigsten Nachrichten bereits verschickt und hoffte auf einen Tag, an dem ihn mal keiner zurück rief.

„Wir sollten sie Martha nennen, wie deine Mutter.“

Dan gluckste, spuckte etwas aus und verfolgte mit dem Finger die Scheibenwischer.

„Sie war ein schönes, aber auch wildes Kind. Keiner konnte Martha bändigen. Sie tat einfach was sie wollte. Sie tut es immer noch. Armer Adam. Du wirst bestimmt wie sie. Obwohl da sicherlich nicht gut ist, oder, wenn ein Junge wie du, wie seine Mutter wird. Aber du hast viel von uns Landbilts, Kleiner. Viel. Du bist einer von uns. Du bist mehr wie ich Ich sehe das.“

Die Scheibenwischer eilten hin und her, die Flut des Regens nahm zu, und überdeckte in einem beständigen Film die Frontscheibe. Die Lichter zersprangen, setzten sich zusammen, eilten voraus, die Scheibenwischer ächzten und Dan lachte über das Farbenspiel.

Claus kannte den Weg. Er hatte Martha schon häufiger zu den Untersuchungen gefahren. Natürlich war es kein staatliches Krankenhaus. Sein Vater hatte alles geregelt. Im Hause Landbilt werden die Dinge geregelt, dachte Claus. Sie passieren nicht, sie werden geregelt. Alter Grundsatz. 

Er wechselte die Spur, fädelte sich ein. Blinkte wieder. Bog nach rechts ab. Wirbelte ein bißchen zu stark, merkte das ein Rad durchdrehte, verstand nicht so ganz, fing den Wagen wieder und lachte erschrocken.

Dan lachte auch. 

Sie fuhren durch die  Nacht. New York glänzte, als wäre es gerade neu geschaffen worden. Wie eine Spielzeugstadt aus Plastik.

Achtung, Spoiler!

Liebe Lesenden,

klären wir das mal: Wie wollt ihr angesprochen werden? Schreibt mir einfach, welche Variante, die ich bis jetzt genutzt habe, Euch am besten entspricht oder anspricht.

Was nun kommt, das ist quasi der total Spoileralarm, aber klärt euch auch auf, wie die ersten Ideen geformt wurden.

  1. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass SF und Fantasy nicht nur in Amerika beheimatet sein sollten. Nein, ich gehe davon aus, dass man am Besten über das schreib, was in der persönlichen Nähe liegt. Am Besten man nutzt Locations, die man kennt. Die sich normal anfühlen, und erst in ihrer Verfremdung dann eine Wirkung entfalten, die realistisch erscheint. Also, ich denke, Fantasy ist hier in Heidelberg fantastisch angesiedelt. Aber ich schreibe ja gar keinen Fantasy. Also weiter.
  2. Was ist ein Werwolf? Ein Mutant, ein Mensch mit einer übernatürlichen Behaarung, einer Krankheit oder ist es ein Tier, das erstaunlicherweise auf zwei Beinen läuft, obwohl es vier Beine nutzen sollte? ist ein Werwolf frei, leidend, intelligent, möglich, realistisch oder gar durch Medikamenteneinfluss zu erzeugen? Ist ein Werwolf ausgestossen, liebenswert, eine sexuelle Variante in einem animalischen Horrorgeschehen? Funktioniert Horror am Besten, wenn der Bestrafungscharakter vordringlich ist?
  3. Wenn etwas unglaubliches heute passieren muss, wie lange muss dieses vorbereitet werden? Wenn man lange genug sucht, wird man feststellen, dass die Möglichkeiten sich einen bemannten Raumflug vor zustellen, schon jahrhundertealt ist. Man wird überall Spuren entdecken, die darauf hindeuten, dass Menschen davon geträumt hat. Die Fäden, die sich daraus spinnen lassen, laufen bis in die Heimatstadt. Wer sich mit Verschwörungstheorien auskennt, der weiß, dass eine Beweisführung nicht immer ein offenes Ergebnis braucht. Es geht auch anders: Ich habe ein Ergebnis und brauche den Beweis dafür. Das mag wissenschaftlich nicht korrekt sein – ein Thriller lässt sich allemal daraus bauen.
  4. Nehmen wir also an: Es gab sehr frühzeitig Pläne, Geldgeber und einen Zirkel Menschen, der daran glaubte, dass Nationalstaaten mit dem zweiten Weltkrieg hätten ausgerottet gehört. Und diese Menschen arbeiteten an die einzige wahre Macht, die diese Welt scheinbar zusammenhält: An Geld. Sie investieren dieses Geld in die Pläne der frühen Raketenforscher, die ihre Unterlagen während der beiden Weltkriege in tiefe Bunker unter den Bergen des Odenwaldes versteckt hatten. Wir erinnern uns: Die alten Villen, die am Neckarufer gegenüber vom Heidelberger Schloss liegen, haben in alte Gemäuer gefasste Eingänge, mittlerweile Tiefgaragen, gleichzeitig finden sich Brunnen, Quellen und versperrte Tore der Wasserwirtschaft in den Bergen am Rande des Odenwaldes, so dass der Eindruck eines ausgeprägten Höhlensystems entsteht, dass sich hier ,gegenüber der Heidelberger Altstadt, befindet. Die Alliierten hatten dieses Kleinod am Neckar weitgehend verschont und im Nachhinein zu einem ihrer Stützpunkte gemacht. Möchte man also eine Legend nähren, so gebe es, auch angesichts der vielen Burgen, die das Flusstal säumen, Stoff genug, der es erlaubt, hier Schätze, Geheimlabore, Raketenbasen und verrückte Wissenschaftler anzusiedeln. Geheimagenten, Illuminaten und ähnliche Konstrukte. Nichts davon ist wahr, aber eine Beweisführung liesse sich relativ einfach basteln.

Ich verbrachte einige Tage mit einem Blatt Papier, Wikipedia, Kreisen und einem groben Mindmapping, bis ich ein Setting zusammen hatte, dass es mir erlaubte Raumschiffe im frühen und späten Nebel des Tales zu starten.

Ganz so einfach machte ich es dann doch nicht, aber wartet einfach ab.

Liebe Grüße

Andreas

Wie diese Seite entstand

Liebe Lesenden,

es war keine spontane Idee, aber eine schnelle Umsetzung. Auf „notsourban.com“ sammelt sich seit einiger Zeit alles, was mir einfällt. Allein das Konzept einer bunten Mischung, als wäre es eine Wundertüte, scheint mir auf Dauer nicht tragfähig.

So finden sich dort meine Podcasts, eine Sammlung unausgegorener Kurzgeschichten und vieles mehr (Bilder, Kolumnen, Meinungen und sehr viel übers Radfahren). In den nächsten Wochen und Monaten wird sich das ändern.

Literatur, oder was man im weitesten Sinne so nennen kann, wird sich zukünftig eher hier finden. Allerdings bei weitem nicht so weit verzweigt und unbändig, wie das bisher der Fall war. Im Blog, in dem ihr Euch gerade befindet, geht es in der ersten Linie um den Schreibprozess. Hier wird alles über den „Aufbruch“ stehen, was zur Entstehung dazu zählt.

Skizzen, Überlegungen, was dabei eingesetzt wurde, wie bearbeitet wird, wie die Ideen entstehen und vieles mehr.

Diese Webseite, auf der Subdomain „aufbruch.notsourban.com“ entstand an einem sonnigen Spätsommerabend, am Rande des Neckars, auf einer Bank in Schwabenheim. In der Umgebung diskutierten ältere Menschen über die Corona-Maßnahmen, Stand-Up-Paddler bliesen ihre Boards auf und MTB tobten sich auf den Wirtschaftswegen auf. Ich war nicht wirklich konzentriert, etwas textunsicher (wie spreche ich euch an?) und schrieb die ersten Einträge.

Mit einem Auge auf den schon vorhandenen Anfang des Romans, beschloss ich, ihn nicht einfach einfliessen zu lassen, sondern ihn fortlaufend zu überarbeiten. Unentschlossen war ich auch bei der Länge der einzelnen Beiträge. Zuerst neigte ich dazu, möglichst viel in kurzer Zeit zu präsentieren, also große Blöcke zu veröffentlich.

Nach kurzer Überlegung läuft es nun doch ein wenig anders. Die einzelnen Teile werden kürzer als das mögliche Schreibpensum sein. Ist im Grunde der Qualität geschuldet. Wenn ich das überarbeiten will (und das neben dem Brotjob, den es gibt) , dann sollte die Menge gering, aber die Kontinuität fortlaufend sein. Also – lieber kurze Beiträge, dafür regelmäßig. Ihr dürft aber gerne sagen, wie ihr es lieber hättet. Lasst uns ruhig darüber diskutieren.

Liebe Grüße

Andreas

Vorlesen? Aufbruch als Audiobook?

Liebe Lesenden,

Bevor ich richtig starte, möchte ich noch eine Frage an Euch stellen: Hätte jemand Interesse daran, die Inhalte der ersten Kapitel als Audiobook zu hören?

Ich frage, weil ich dazu neige, meine Texte in der Regel sowieso laut vor zu lesen, denn nur so fällt mir auf, an was es mangelt, wo ich noch etwas verbessern kann, wie es sich einfach anhört. Dabei kürze ich die Texte häufig, nehme Füllwörter raus, und versuche Stolperfallen zu tilgen.

Ich bin grundsätzlich nicht der beste Vorleser. Aber ich habe das Equipment, und von daher wäre es kein Problem. Es wäre schnell erstellt und wir könnten sehen, ob es euch gefällt und wo wir landen.

Hat jemand daran Interesse?

Merci für jede Meinung dazu.

Liebe Grüße

Andreas

Der Aufbruch ist ein Roman …(kein Blog!)

Liebe Lesenden,

ich muss es erklären. Der Aufbruch ist ein kleines Projekt, dass ich eine Zeitlang vor mich hingeschrieben habe, dann intensiviert es sich, um schließlich vergessen zu werden.

Um es nicht zu einem Projekt werden zu lassen, dass weiterhin in der Schublade anschwillt, um wieder vergessen zu werden, umgehe ich alles und schreibe es hier auf die Seite. Mehr wird nicht passieren. Ein Roman, der sich entwickeln wird, und in einer Welt spielt, die direkt vor Deiner und meiner Haustüre liegt. Aber trotzdem ein Science Fiction ist.

Ein großer Teil dieses Buches wird im Wald spielen. Vor allem in der Umgebung von Heidelberg, oberhalb des Philosophenweges, aber mehr als alles in dem Waldgebiet, dass sich auf beiden Seiten des Neckartals erstreckt.

Es werden einige physikalische Unverschämtheiten geschildert, vieles was unmöglich ist und dummerweise geht es auch noch um Fabelwesen. Fantasy möchte ich es nicht nennen, weil ich mich in diesem Genre sowieso nicht auskenne. Daher ist es wahrscheinlich ein Science Fiction. Mit wenig Science und viel Fiction.

Mir werden einige Fehler passieren, und nicht wenig werde ich korrigieren. Die Seiten sind nicht statisch. Sie dürfen kritisiert werden. Man darf mir immer sagen, was gut und was schlecht ist.

Nebenher werde ich in diesem Blog etwas über dieses Projekt erzählen. Wenn ihr Wünsche oder Fragen habt, dann meldet euch in den Kommentarfeldern. Schreibt mir auch an andreas.allgeyer@aufbruch.notsourban.com .

Vielen Dank und viel Spaß!

Andreas