Keine Werbung für diese Seite, keine auf dieser Seite und keine fremden Cookies

Normalerweise versuche ich neue Seiten immer in allen sozialen Medien bekannt zu machen. Ich poste auf Instagram, Twitter etc. Updates, präsentiere die URL so oft wie möglich, mache darauf aufmerksam, achte auf meine Hashtags und versuche im groben Rahmen alles SEO-tauglich zu machen. Ich bin darin mäßig gut und absolut nicht kompromissbereit.

Auf dieser Seite soll es jedoch anders laufen. Ich mache sie nicht bekannt, mache keine Werbung dafür, zeige sie nicht prominent, füge so wenig wie möglich Plugins ein, vermeide alle Cookies, weigere mich zu Kooperationen und setze keine Links zu anderen Seiten. Ich mache weder die Suchmaschinen darauf aufmerksam, noch bemühe ich mich um eine Erhöhung der Relevanz.

Diese Seite braucht sehr viel Zeit um sich zu entwickeln, sie braucht die Ruhe, um einen Faden zu finden, die Geschichte zu formen, aber sie braucht vor allem viel Überarbeitung. Dabei darf jeder zuschauen, jeder darf und soll es kommentieren. Und ich freue mich, wenn ihr dabei seid. Vor allem wenn wir in Kontakt kommen, wenn ich Fragen beantworten kann, und sehe das es euch gefällt.

Aber ich gönne mir den Luxus eines öffentlichen Schreibtisches, der in der Masse der möglichen Projekte untergeht. Wer näher kommt, kann was entdecken, aber wenn das nicht passiert, wenn alles ruhig läuft, und das Projekt größer und fetter wird, dann kann ich die Fehler korrigieren, den Plan auswälzen, mir Zeit lassen und euch immer tiefer mit rein nehmen. Kein Stress.

Es wird keine Newsletter geben, keine Twitter-Nachrichten zu dieser Seite, das Design wird bewusst konservativ bleiben, die medialen Inhalte sind zurückhaltend. Ein paar Bilder, damit es angenehmer aussieht, und das war es auch schon. Niemand wird eine Abbildung der Protagonisten sehen. Sie werden beschrieben, das wars. Die Handlung wird nicht abgebildet, die Geschichte soll aus sich selber leben und welches Bild auch immer produzieren. Viel Spaß damit und viele Grüße von hier nach dort. Meldet euch mal.

Andreas

Achtung, Spoiler!

Liebe Lesenden,

klären wir das mal: Wie wollt ihr angesprochen werden? Schreibt mir einfach, welche Variante, die ich bis jetzt genutzt habe, Euch am besten entspricht oder anspricht.

Was nun kommt, das ist quasi der total Spoileralarm, aber klärt euch auch auf, wie die ersten Ideen geformt wurden.

  1. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass SF und Fantasy nicht nur in Amerika beheimatet sein sollten. Nein, ich gehe davon aus, dass man am Besten über das schreib, was in der persönlichen Nähe liegt. Am Besten man nutzt Locations, die man kennt. Die sich normal anfühlen, und erst in ihrer Verfremdung dann eine Wirkung entfalten, die realistisch erscheint. Also, ich denke, Fantasy ist hier in Heidelberg fantastisch angesiedelt. Aber ich schreibe ja gar keinen Fantasy. Also weiter.
  2. Was ist ein Werwolf? Ein Mutant, ein Mensch mit einer übernatürlichen Behaarung, einer Krankheit oder ist es ein Tier, das erstaunlicherweise auf zwei Beinen läuft, obwohl es vier Beine nutzen sollte? ist ein Werwolf frei, leidend, intelligent, möglich, realistisch oder gar durch Medikamenteneinfluss zu erzeugen? Ist ein Werwolf ausgestossen, liebenswert, eine sexuelle Variante in einem animalischen Horrorgeschehen? Funktioniert Horror am Besten, wenn der Bestrafungscharakter vordringlich ist?
  3. Wenn etwas unglaubliches heute passieren muss, wie lange muss dieses vorbereitet werden? Wenn man lange genug sucht, wird man feststellen, dass die Möglichkeiten sich einen bemannten Raumflug vor zustellen, schon jahrhundertealt ist. Man wird überall Spuren entdecken, die darauf hindeuten, dass Menschen davon geträumt hat. Die Fäden, die sich daraus spinnen lassen, laufen bis in die Heimatstadt. Wer sich mit Verschwörungstheorien auskennt, der weiß, dass eine Beweisführung nicht immer ein offenes Ergebnis braucht. Es geht auch anders: Ich habe ein Ergebnis und brauche den Beweis dafür. Das mag wissenschaftlich nicht korrekt sein – ein Thriller lässt sich allemal daraus bauen.
  4. Nehmen wir also an: Es gab sehr frühzeitig Pläne, Geldgeber und einen Zirkel Menschen, der daran glaubte, dass Nationalstaaten mit dem zweiten Weltkrieg hätten ausgerottet gehört. Und diese Menschen arbeiteten an die einzige wahre Macht, die diese Welt scheinbar zusammenhält: An Geld. Sie investieren dieses Geld in die Pläne der frühen Raketenforscher, die ihre Unterlagen während der beiden Weltkriege in tiefe Bunker unter den Bergen des Odenwaldes versteckt hatten. Wir erinnern uns: Die alten Villen, die am Neckarufer gegenüber vom Heidelberger Schloss liegen, haben in alte Gemäuer gefasste Eingänge, mittlerweile Tiefgaragen, gleichzeitig finden sich Brunnen, Quellen und versperrte Tore der Wasserwirtschaft in den Bergen am Rande des Odenwaldes, so dass der Eindruck eines ausgeprägten Höhlensystems entsteht, dass sich hier ,gegenüber der Heidelberger Altstadt, befindet. Die Alliierten hatten dieses Kleinod am Neckar weitgehend verschont und im Nachhinein zu einem ihrer Stützpunkte gemacht. Möchte man also eine Legend nähren, so gebe es, auch angesichts der vielen Burgen, die das Flusstal säumen, Stoff genug, der es erlaubt, hier Schätze, Geheimlabore, Raketenbasen und verrückte Wissenschaftler anzusiedeln. Geheimagenten, Illuminaten und ähnliche Konstrukte. Nichts davon ist wahr, aber eine Beweisführung liesse sich relativ einfach basteln.

Ich verbrachte einige Tage mit einem Blatt Papier, Wikipedia, Kreisen und einem groben Mindmapping, bis ich ein Setting zusammen hatte, dass es mir erlaubte Raumschiffe im frühen und späten Nebel des Tales zu starten.

Ganz so einfach machte ich es dann doch nicht, aber wartet einfach ab.

Liebe Grüße

Andreas

Wie diese Seite entstand

Liebe Lesenden,

es war keine spontane Idee, aber eine schnelle Umsetzung. Auf „notsourban.com“ sammelt sich seit einiger Zeit alles, was mir einfällt. Allein das Konzept einer bunten Mischung, als wäre es eine Wundertüte, scheint mir auf Dauer nicht tragfähig.

So finden sich dort meine Podcasts, eine Sammlung unausgegorener Kurzgeschichten und vieles mehr (Bilder, Kolumnen, Meinungen und sehr viel übers Radfahren). In den nächsten Wochen und Monaten wird sich das ändern.

Literatur, oder was man im weitesten Sinne so nennen kann, wird sich zukünftig eher hier finden. Allerdings bei weitem nicht so weit verzweigt und unbändig, wie das bisher der Fall war. Im Blog, in dem ihr Euch gerade befindet, geht es in der ersten Linie um den Schreibprozess. Hier wird alles über den „Aufbruch“ stehen, was zur Entstehung dazu zählt.

Skizzen, Überlegungen, was dabei eingesetzt wurde, wie bearbeitet wird, wie die Ideen entstehen und vieles mehr.

Diese Webseite, auf der Subdomain „aufbruch.notsourban.com“ entstand an einem sonnigen Spätsommerabend, am Rande des Neckars, auf einer Bank in Schwabenheim. In der Umgebung diskutierten ältere Menschen über die Corona-Maßnahmen, Stand-Up-Paddler bliesen ihre Boards auf und MTB tobten sich auf den Wirtschaftswegen auf. Ich war nicht wirklich konzentriert, etwas textunsicher (wie spreche ich euch an?) und schrieb die ersten Einträge.

Mit einem Auge auf den schon vorhandenen Anfang des Romans, beschloss ich, ihn nicht einfach einfliessen zu lassen, sondern ihn fortlaufend zu überarbeiten. Unentschlossen war ich auch bei der Länge der einzelnen Beiträge. Zuerst neigte ich dazu, möglichst viel in kurzer Zeit zu präsentieren, also große Blöcke zu veröffentlich.

Nach kurzer Überlegung läuft es nun doch ein wenig anders. Die einzelnen Teile werden kürzer als das mögliche Schreibpensum sein. Ist im Grunde der Qualität geschuldet. Wenn ich das überarbeiten will (und das neben dem Brotjob, den es gibt) , dann sollte die Menge gering, aber die Kontinuität fortlaufend sein. Also – lieber kurze Beiträge, dafür regelmäßig. Ihr dürft aber gerne sagen, wie ihr es lieber hättet. Lasst uns ruhig darüber diskutieren.

Liebe Grüße

Andreas

Vorlesen? Aufbruch als Audiobook?

Liebe Lesenden,

Bevor ich richtig starte, möchte ich noch eine Frage an Euch stellen: Hätte jemand Interesse daran, die Inhalte der ersten Kapitel als Audiobook zu hören?

Ich frage, weil ich dazu neige, meine Texte in der Regel sowieso laut vor zu lesen, denn nur so fällt mir auf, an was es mangelt, wo ich noch etwas verbessern kann, wie es sich einfach anhört. Dabei kürze ich die Texte häufig, nehme Füllwörter raus, und versuche Stolperfallen zu tilgen.

Ich bin grundsätzlich nicht der beste Vorleser. Aber ich habe das Equipment, und von daher wäre es kein Problem. Es wäre schnell erstellt und wir könnten sehen, ob es euch gefällt und wo wir landen.

Hat jemand daran Interesse?

Merci für jede Meinung dazu.

Liebe Grüße

Andreas

Der Aufbruch ist ein Roman …(kein Blog!)

Liebe Lesenden,

ich muss es erklären. Der Aufbruch ist ein kleines Projekt, dass ich eine Zeitlang vor mich hingeschrieben habe, dann intensiviert es sich, um schließlich vergessen zu werden.

Um es nicht zu einem Projekt werden zu lassen, dass weiterhin in der Schublade anschwillt, um wieder vergessen zu werden, umgehe ich alles und schreibe es hier auf die Seite. Mehr wird nicht passieren. Ein Roman, der sich entwickeln wird, und in einer Welt spielt, die direkt vor Deiner und meiner Haustüre liegt. Aber trotzdem ein Science Fiction ist.

Ein großer Teil dieses Buches wird im Wald spielen. Vor allem in der Umgebung von Heidelberg, oberhalb des Philosophenweges, aber mehr als alles in dem Waldgebiet, dass sich auf beiden Seiten des Neckartals erstreckt.

Es werden einige physikalische Unverschämtheiten geschildert, vieles was unmöglich ist und dummerweise geht es auch noch um Fabelwesen. Fantasy möchte ich es nicht nennen, weil ich mich in diesem Genre sowieso nicht auskenne. Daher ist es wahrscheinlich ein Science Fiction. Mit wenig Science und viel Fiction.

Mir werden einige Fehler passieren, und nicht wenig werde ich korrigieren. Die Seiten sind nicht statisch. Sie dürfen kritisiert werden. Man darf mir immer sagen, was gut und was schlecht ist.

Nebenher werde ich in diesem Blog etwas über dieses Projekt erzählen. Wenn ihr Wünsche oder Fragen habt, dann meldet euch in den Kommentarfeldern. Schreibt mir auch an andreas.allgeyer@aufbruch.notsourban.com .

Vielen Dank und viel Spaß!

Andreas